Fahrradfahren aus funktionellen und unterschiedlichen Aspekten-Folge #045

Fahrradfahren, das gesündeste was es gibt?

Fahrradfahren, wie gesund ist es für Frauen und Männer wirklich?

Fahrradfahren bei Frauen, Männern und Kindern aus funktionellen und unterschiedlichen Aspekten zu betrachten, scheint mir aus heutiger Sicht als Trainer und Therapeut wichtig. Fahrradfahren wird in fast allen Veröffentlichungen als das Beste und Gesündeste dargestellt, was es als sportliche Betätigung gibt. Fahrradgeschäfte werden diese Sichtweise natürlich unterstützen,ebenso Ärzte und viele Physiotherapeuten. In der Myoreflextherapie und Myohydrotherapie wird Fahrradfahren sehr differenziert betrachtet. Vor allem funktionelle Aspekte geben neue Ideen. Es werden neue Übungen zum Fahrradfahren vorgestellt.

Es werden Aspekte aus verschiedenen Bereichen abgehandelt:

  1. Fahrradfahren Geschichte
  2. Fahrradfahren und Schulmedizin
  3. Fahrradfahren und die funktionelle Anatomie
  4. Fahrradfahren und die gesunden Aspekte
  5. Fahrradtour gesund gestalten
  6. Fahrradfahren und Stressabbau am Kiefer
  7. Fahrradfahren Übungen, als Ausgleich der Einseitigkeiten beim Radeln
  8. Fahrradfahren und daraus entstehende Krankheitsbilder aus funktioneller Sicht
  9. Fahrradfahren und Ernährung
  10. Fahrradfahren nach Psychotrauma
  11. Fahrrad kaufen
  12. Fahrradfahren Literatur

1) Fahrradfahren und seine Geschichte

Fahrradfahren begann sich schon im letzten Jahrhundert zu entwickeln und verbessern.

Erste Fahrräder bis zu den heutigen, modernen Fahrrädern
  • 1817 Karl v. Drais (badischer Forstwirt) stellte seine Laufmaschine vor und hat den im vorhergehenden Jahrhundert bekannten (nicht-lenkbaren Laufrädern) eine Lenkvorrichtung hinzugefügt.
  • 1861/63 Tretkurbelantriebs durch einen Franzosen
  • 1884 hatte ein Fahrradmodell einen Rohrrahmen, in Form einer Raute
  • 1885 Sicherheitsniederrad durch einen Engländer löst das Hochrad ab
  • 1888 Luftreifen (John Boyd Dunlop)
  • 1889 kettenloses Fahrrad mit Wellenübertragung auf das Hinterrad
  • 1890 direkte Verbindung zwischen Sattel- und Tretlager
  • 1893 Fahrräder mit Alu-Rahmen
  • 1894 erschien ein Bambusfahrrad
  • 1895 kam die Nabenschaltung
  • 1903 die Torpedo-Freilaufnabe mit Rücktritt-Bremse
  • 1908 heutiger Fahrraddynamo
  • 1921 Sesselrad gilt als Vorläufer des Liegerads
  • 1946 Einführung der Kettenschaltung machte Zahnkranzpakete und damit verschiedene Übersetzungen für unterschiedliche Strecken möglich
  • 1960 Faltrad hatte militärische Vorläufer
  • 1963 Bonanza-Rad
  • 1972 BMX-Fahrrad
  • 1995 Einführung elektrisch angetriebenen Fahrräder = Pedelec

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Fahrrads

2) Fahrradfahren bei Schmerzen an Knie und Rücken sowie die Schulmedizin

Heute erleben wir Verschleiß an den Gelenken bei immer jüngeren und immer mehr älteren Menschen. Ein Aspekt von Ärzten und Physiotherapeuten, die Radfahren bei Knieschmerzen oder Rückenschmerzen empfehlen, ist die Entlastung der Gelenke auf dem Fahrradsattel.

Da auf dem Fahrradsattel das Gewicht auf Knie und Wirbelsäule entlastet wird, empfehlen

Fachleute Fahrradfahren immer wieder als das Gesündeste für die Gelenke. Außerdem sind die Knie- oder Rückenschmerzen auf dem Rad oft nicht mehr spürbar.

 

Das Dilemma kommt oft erst nach der Radtour z.B. in Köln am Rhein entlang. Nach dem Absteigen vom Rad werden die Schmerzen am Rücken (Hexenschuss, funktionelle Sichtweise und Behandlung – Folge #024) oder an den Knien (Knieschmerz aus funktioneller Sicht – Folge #023) oft wieder deutlich mehr. Ebenso fällt es dann oft schwer, sich wieder aufrecht hin zu stellen. Bei Jan Ulrich war nach Radrennen oft zu sehen, wie er beim Laufen kaum die Beine strecken konnte, nach den Tagesetappen der Tour de France. Es war ziemlich deutlich zu sehen, wie sich die einseitige Bewegung der Beine auf Dauer in der Muskulatur auswirkt.

3) Fahrradfahren und die funktionelle Anatomie

Fahrradfahren und funktionelle Krankheitsbilder gehören zusammen. Wieso ist das so?

Beim Radfahren sind die Hüftgelenke, Kniegelenke, Hände, HWS immer in den gleichen verkürzten Haltungen der Muskulatur tätig. Wenn wir uns den Bewegungsausschlag im Kniegelenk anschauen, sehen wir, dass der Bewegungsradius nur in einem geringen Ausmaß der normalen Gelenksbeweglichkeit genutzt wird, ebenso der Bewegungsradius im Hüftgelenk.

Gelenke werden dort ernährt und durch die Gelenksflüssigkeit geschmiert, wo sie bewegt werden.

So waren die ersten Fahrräder, nämlich Laufräder, für die Gelenke anders konstruiert. Die Hüfte wurde deutlich nach hinten gestreckt. Auch auf dieser Art Fahrrad waren die Gelenke durch den Sattel entlastet. Wieviel Spaß diese Art des Radfahrens gemacht haben mag, kann ich nicht sagen.

Wenn wir in unserem Kulturkreis schauen, ist unsere überwiegende Haltung das Sitzen. Auch auf dem Fahrrad sind wir in einer sitzenden Position. Es handelt sich also letztendlich um trainiertes Sitzen. Das kann auf Dauer nicht die beste Lösung für unseren Körper sein, da heute Sitzen schon als so schädlich erachtet wird, wie Rauchen. Da die Form immer der Funktion folgt, passen sich unsere Muskeln und Gelenke, auf lange Sicht, diesen veränderten Bewegungsabläufen an. Die Muskeln verkürzen und bauen Ihre Länge ab.

Für Kinder gibt es kleine Laufräder für den Anfang. Diese sind für die Streckung der Hüften und des Hüftbeugemuskels wichtig. (Rückenschmerz und die Betrachtung aus funktioneller Sicht – Folge #021)

4) Fahrradtouren gesund gestalten

Fahrradtouren gesund zu gestalten ist gar nicht so schwer. Allerdings ist nicht alles gesund, was beim Radfahren geschieht. Wir können viel dafür unternehmen, dass Fahrradfahren noch gesünder wird, als es bisher möglich war, z.B. darauf zu achten, ob ich eine Radstrecke finde, die saubere Luft hat. Gesunde Lebensmittel und genügend Wasser für die Pausen der Radtour. Dann könnt ihr ein Fahrrad kaufen, das genau an Eure Körpermaße angepasst ist. Wenn Ihr eine Strecke findet, wie bei uns am Rhein entlang, habt Ihr eine Entspannung beim Fahrradfahren, die über das Sehen geht. Nachfolgend einige gesunde Aspekte des Radfahrens.

5) Fahrradfahren und die gesunden Aspekte

Fahrradfahren hat einige gesunde Aspekte:
    1. Fahrradfahren ist Bewegung für die Gelenke
    2. Fahrradfahren ist Bewegung für unsere Muskeln
    3. Fahrradfahren trainiert unsere Lunge (steigert die Maximal-Kapazität)
    4. Fahrradfahren unter Entlastung der Gelenke, durch das Bewegen im Sitzen
    5. Fahrradfahren trainiert unser Herz- / Kreislaufsystem
    6. Fahrradfahren trainiert unseren Gleichgewichtssinn
    7. Fahrradfahren kann sozialen Zusammenhalt in der Familie und einer Gruppe festigen
    8. Fahrradfahren kann zum Auspowern genutzt werden, da man sich danach oft gut fühlt
    9. Fahrradfahren entlastet unsere Umwelt, da keine Abgase entstehen
    10. Fahrradfahren entlastet den knappen Parkraum in den Städten
    11. Fahrradfahren kurbelt unsere Wirtschaft durch die Produktion an

6) Fahrradfahren und Stressabbau am Kiefer

Fahrradfahren ist für viele Menschen sehr entspannend. Wenn Fahrradfahren sehr sportlich oder als Leistungssport ausgeübt wird, ändert sich die Entspannung kurzfristig zu einem langfristigem Anstieg der Anspannung der Kiefer- und Kaumuskeln. Dies könnt Ihr selbst gut beobachten, wenn Ihr Fahrradfahrerinnen oder Fahrradfahrer beim Training beobachtet und Euch auf die Kiefer- und Kaumuskeln fokussiert, könnt Ihr sehen, wie angespannt diese Muskeln sind. Es sieht schon von außen oft aus, als ob Platten unter der Haut der Fahrradfahrerinnen oder Fahrradfahrer implantiert wären. Quasi als „Muskelverkrampfungs-Naturimplantat“. 

Einer meiner Söhne hatte schon als 10 Jähriger in Köln mal ein paar Radrennfahrer vorbeifahren sehen und mir ganz aufgebracht gesagt:“ schau mal Papa, wie angespannt die Kiefer der Fahrradfahrer sind!“

Also schon Kinder können ein Bewusstsein für verkrampfte Muskeln beim Fahrradfahrerinnen oder Fahrradfahrer entwickeln.

6) Fahrradfahren Übungen als Ausgleich der Einseitigkeiten beim Radeln

Fahrradfahren bringt Einseitigkeiten in Euerem Training, denen Ihr gegensteuern könnt. Es wird bald ein Video dazu entstehen, in dem wir Euch zeigen, wie Ausgleichsübungen in Verbindung mit dem Fahrradfahren anwenden könnt. Dann wird Fahrradfahren noch gesünder. Wenn Ihr schon anfangen möchtet, dann schaut Euch folgendes Video https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=OlD58grgC3s&feature=emb_title

an und macht an den Stellen, an denen Joggen trainiert wird, die Fahrradfahren-Einheiten.

Da ich selbst früher sehr gerne mit dem Fahrrad durch die Wälder der alten Heimat Schwarzwald gefahren bin, kenne ich sehr gut die Probleme beim Fahrradfahren. Abgesehen von den Verletzungen beim Stürzen, kam es oft zu Schmerzen in den Adduktoren Muskeln am Oberschenkel, Unterschenkel Muskeln und weiteren., ebenso zu Taubheitsgefühlen in Füßen und manchmal in den Händen.

Ebenso kam es zu Schmerzen an den Handgelenken oder im Nacken. Aus dieser Erfahrung entstanden die Grundgedanken zu den DehnKraft2go® Übungen beim Fahrradfahren. Also immer zwischendurch dafür sorgen, dass Euer Körper einen Ausgleich zu den einseitigen Bewegungen auf dem Fahrrad erhält.

Bei den KiD Kraft in Dehnung als DehnKraft2go® Fahrradfahren-Übungen wird für alle Muskeln, die beim Fahrradfahren einseitig in die Verkürzung belastet werden (wie im Alltag auch), ein Ausgleich trainiert. Ihr müsst nur konsequent sein.

Also immer kurz vor dem Fahrradfahren ein paar Übungen für die Muskeln trainieren. Dann während dem Fahrradfahren immer wieder Situationen nutzen, an denen Ihr warten müsst, z..B. an Ampeln, Sitzbänken, Fähren (wie am Rhein). Da gibt es kaum Grenzen für Eure Kreativität beim Fahrradfahren.

7) Fahrradfahren und daraus entstehende Krankheitsbilder aus funktioneller Sicht

  1. Fahrradfahren ist mit unseren heutigen Fahrrädern einseitig. Da wir im Sitzen trainieren (bei viel Sitzen im Alltag und Beruf) und der Oberkörper und die Arme nicht mitbewegen, entstehen einseitige Bewegungen. Wenn Ihr das lange genug durchführt, passen sich Eure Muskeln diesen Bewegungsabläufen an.

Einen Aspekt, den einer meiner Lehrmeister uns gezeigt hat: bei zu schnellen Bewegungen der Kniee, kann sich der Gelenkknorpel nicht mehr mit Gelenkflüssigkeit vollsauge. Dann wird dieser nur noch ausgepresst, was ihm auf Dauer schadet, da er dann degeneriert. Wenn Ihr dazu einen Versuch machen möchtet:

  • schneidet einen Apfel in 4 ¼.
  • dann 2 der ¼ gegen einander drücken.

Bei langsamem Bewegen kann die Flüssigkeit die Reibung vermindern oder ganz aufheben. Wenn Ihr schneller reibt, wird die Flüssigkeit nur noch verdrängt und es reiben die Flächen aufeinander.

So könnt Ihr Euch die Funktion von Knorpel und Gelenkflüssigkeit bei dem Zusammenspiel beim Fahrradfahren vorstellen. Wenn die Trittfrequenz der Pedale zu schnell wird und die Muskeln durch viel Radfahren zu kurz werden. Dann noch der eingeschränkte Bewegungsradius beim Fahrradfahren, wie auf den Bildern oben gezeigt, so kann der Gelenk-Knorpel auf Dauer Schaden nehmen.

  1. Durch das ständige Bewegen der Pedale beim Fahrradfahren in einem bestimmten Radius vor dem Körper, werden bestimmte Muskeln auf Dauer kürzer und entwickeln deutlich mehr

Ruhespannung. Daraus resultieren längerfristig oft unterschiedliche Krankheitsbilder und Symptome, je nach der Vorgeschichte der Radfahrerin oder des Radfahrers:

  • Rückenschmerz im Stehen
  • Gleitwirbel durch den Zug des Hüftbeugers im Stehen von vorne im Bauch zum Rücken. Wir hatten schon Patienten in der Praxis, denen die Operation mit Schrauben auf das Röntgenbild aufgezeichnet wurde, um den Gleitwirbel wieder nach hinten zu ziehen. Dann geht Fahrradfahren gerade noch als Sport, da man dort schön in einer Schonhaltung weiter trainieren kann. Durch Lösen und Trainieren des Hüftbeugers in die Länge, konnte dieser Patient ohne Operation wieder schmerzfrei laufen.
  • Knieschmerz beim Laufen und Joggen kommt in der Praxis sehr häufig vor. Zur Verwunderung unserer Patientinnen und Patienten, da Fahrradfahren als das Beste angepriesen wird, was es für uns Menschen gibt
  • Taube Hände wie ein Karpaltunnelsyndrom
  • Knorpelschäden durch zu hohe Trittfrequenz mit den Pedalen
  • Nervenprobleme durch einen vom Sattel geklemmten Nerv im Schritt
  • Nackenschmerzen, da man beim Fahrradfahren ständig nach vorne schauen muss. Je nach Sitzposition auf dem Fahrrad
  • Diese Aufzählung der Symptome durch Fahrradfahren erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
  1. Wenn Ihr Kinder habt, dann kennt Ihr den Druck wahrscheinlich auch. Kinder müssen unbedingt

Fahrradfahren lernen. Heute gibt es Laufräder für die Kleinen. Dies hätte ich mir für mein Jungs damals auch gewünscht, als diese mit dem Fahrradfahren anfingen.

Die herkömmlichen Fahrräder hatten damals Pedale und Stützrädchen. Bis das dann besser wurde mit dem Fahrradfahren. Dann haben wir als Eltern noch stützend das Fahrrad gehalten und sind mitgelaufen. So lange, bis durch immer wieder kurzes Loslassen des Fahrrades, das Gleichgewicht von den Kindern auf dem Fahrrad selbst gehalten werden konnte.

Wenn wir uns jetzt mal kurz die Verletzungen durchs Fahrradfahren vor Augen halten:

  • Schürfwunden durch Abrutschen oder Stürzen beim Fahrradfahren
  • Bei Barfuß Fahrradfahren: Abrutschen von der Pedale und die Haut an den Zehen aufreißen
  • Bei Stürzen mit dem Fahrrad: ausgeschlagene Zähne……..
  • Bei Stürzen mit dem Fahrrad gegen Autos: Beulen und Kratzer
  • Ängste der Eltern, die zusehen müssen, wenn die Kinder mit dem Fahrrad Richtung Straße fahren.
  1. Also, wenn wir darüber diskutieren, wie gesund Fahrradfahren wirklich ist, dann lohnt es sich, sehr viel differenzierter als bisher darüber zu diskutieren.
  2. Tote Radfahrer pro Jahr
  • Fahrradfahrer stechen innerhalb der Gruppe der Verkehrstoten heraus
  • insgesamt 158 Fahrradfahrer kamen im 1. Halbjahr 2019 ums Leben. 16 mehr als im Vorjahreszeitraum = Anstieg um 11,3 %.
  • Statistisches Bundesamt: es starben im gesamten Vorjahr 445 Fahrradfahrer bei Unfällen.
  • 2017 sind 382 Radfahrer ums Leben gekommen.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/verkehrstote-radfahrer-unfaelle-101.html

Zuletzt besucht (Recherche Fahrradfahren und Sterberate) am 8.3.20, 21.25 Uhr

Fahrradfahren Statistik Deutschland 2018:

  • 3275 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Dies waren drei Prozent mehr als im Jahr 2017, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Davon verunglückten 445 Menschen tödlich auf einem Fahrrad – 63 Radler mehr als im Vorjahr und die höchste Zahl seit 2009.
  • 850 Radfahrer verunglückten 2018 auf deutschen Straßen, ca. 11 % mehr 2017
  • davon 10.225 Kinder, das entspricht einem Plus von fast 4 %
  • von den 445 getöteten Radfahrern waren 21 Kinder, 6 von ihnen starben durch einen LKW, der nach rechts abbog.
  • tödlich verunglückte Radler liegen in absoluten Zahlen hinter den getöteten Autoinsassen (1424), Motorad- oder Mofafahrern (697 Tote), sowie bei Fußgängern. –
  • die Zahl der getöteten Pkw-Insassen sank von 2010 – 18 um 22,6 %
  • bei Fußgängern um 3,8 % und
  • bei Motorrad- und Mofafahrern um 1,7 %.
  • bei Fahrradfahrern stieg die Zahl der Verkehrstoten seit 2010 um 16,8 % .
  • „Täglich stirbt mindestens eine Radfahrerin oder ein Radfahrer auf unseren Straßen und jede ½ Stunde wird eine Person auf dem Rad schwer verletzt“, sagt Burkhard Stork, Geschäftsführer des Allgemeine Deutsche Fahrrad-Clubs (ADFC). Am häufigsten für Radfahrende seien demnach Zusammenstöße mit Kraftfahrzeugen beim Einbiegen, Kreuzen oder Abbiegen.
  • Der ADFC fordert beim Ausbau der Radinfrastruktur besonders Augenmerk auf Kreuzungen und Einmündungen zu legen. „Wir brauchen endlich eine Umgestaltung der Städte, mit durchgängigen, sicheren Radwegen und geschützten Kreuzungen, wie sie in den Niederlanden und Nordamerika bereits gebaut werden“ so Stork.
  • Nach Einschätzung des ADFC wird sich die Unfallsituation beim Zweiradverkehr im aktuellen Jahr noch weiter verschlechtern. Denn der Radverkehr in den Städten nimmt zu, immer mehr Menschen wollen Alternativen zum Auto – und gleichzeitig wird es durch die kürzlich zugelassenen E-Scooter auf den ohnehin schon unterdimensionierten Radwegen immer enger und gefährlicher.

Quelle: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/unfallstatistik-2018-zahl-getoeteten-radfahrer-deutlich-gestiegen-a-1276467.html. Zuletzt besucht am 8.3.20, 21.40 Uhr

Diesen Aspekt erwähnen wenige der aktuellen Bücher und Zeitschriften, wenn über die Gesundheit durch Fahrradfahren berichtet wird. Also Vorsicht, wenn Ihr aufs Fahrrad steigt. Fahrradfahren kann auch tödlich sein (wie viele Sportarten und Aktivitäten unseres Lebens).

8) Fahrradfahren und Ernährung

Fahrradfahren kann auch mit gesunder Ernährung verbunden werden. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Ernährungskonzepte. Jedes für sich wird von Menschen unterschiedlichster Richtungen als richtig erachtet. Aus unserer heutigen Sicht, passt das in der Episode 36 beschrieben Konzept, gut zum Fahrradfahren.

Siehe Episode Nr. 36 zur Ernährung

Auch hier gilt: Ihr könnt viele Bücher zu gesunder Ernährung und Fahrradfahren lesen. Dann probiert unterschiedliche Ernährungskonzepte aus und schaut, welches für Euch und das Fahrradfahren das Beste ist.

Viel Erfolg beim Ausprobieren.

9) Fahrradfahren nach psychischem Trauma

Fahrradfahren kann Menschen nach psychischen Traumata helfen, ihren Körper zu spüren. Unsere Patientinnen und Patienten berichten oft, dass Ihnen Fahrradfahren hilft. Sie fühlen sich nach der Belastung des Radfahrens oft gut. Ich hatte schon einen Patienten, der 4-5 Stunden am Tag Fahrradfahren „musste“. Dies hat ihm immer wieder eine kurze Erleichterung verschafft.

Leider wird auch in diesem Fall die Muskulatur, die im Stress eines psychischen Traumas zu Kampf und Flucht anspannt, weiter in diese Richtung trainiert.

Also sind gerade dort die Übungen als Ausgleich zu den einseitigen Bewegungsmustern sehr wichtig, damit nicht auch noch das Fahrradfahren das Erlebte von früher in Spannung der Muskulatur weiter einmauert. Langfristig können sonst wieder die Symptome auftreten, die weiter oben schon beschrieben wurden.

10) Fahrräder kaufen, ob neu / gebraucht, für Damen oder Herren in Köln

Fahrradfahren kann man nur, wenn man sich vorher ein Fahrrad kauft, leiht oder ähnliches. Das gilt bei uns in Köln genauso wie in meiner alten Heimat Schwarzwald.

Also sucht Euch einen Fahrradhändler, der Euch gut zur Ergonomie beim Fahrradfahren beraten kann. Denn mit dem passenden Rad macht Fahrradfahren erst richtig viel Spaß. Über Google findet Ihr den passenden Fahrradhändler in Eurer Nähe. Preislich bekommt Ihr Fahrräder von billig bis teuer, mit und ohne die neueste Technik, wie Bremsen, Schaltung etc.

11) Fahrradfahren Literatur

Fahrradfahren hat viele Autoren zum Schreiben von Büchern animiert. Meistens geht es in der Fahrradfahren Literatur um Fahrradfahren und dessen Routen oder um Kinderbücher zum Thema Fahrradfahren.

Die ausgewählten Bücher zum Thema Fahrradfahrerinnen oder Fahrradfahrer, Fahrradtouren planen und durchführen, sind von der Plattform „Amazon“ ausgewählt worden.

Viel Spaß und Erfolg beim Stöbern der Literatur und beim Lesen.

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