Rueckenschmerz, Muskeln stärken und dehnen

Rückenschmerz und die Betrachtung aus funktioneller Sicht – Folge #021

Rückenschmerzen - Definition

Rückenschmerzen, so werden alle mehr oder minder starke Schmerzen im Bereich des Rückens bezeichnet, völlig unabhängig von deren Ursache. Fachsprachlich werden Schmerzen im Bereich der LWS oft als Kreuzschmerzen (Lumbalgie / Lumbago) oder LWS-Syndrom bezeichnet, während die Dorsalgie entweder unspezifisch Rückenschmerzen oder im engeren Sinne Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule bezeichnet (dort auch synonym: BWS-Syndrom). Schmerzen der Halswirbelsäule werden oft als Nackenschmerzen, Cervicalgie oder HWS-Syndrom bezeichnet. Bei ausstrahlenden Schmerzen in die Extremitäten spricht man im Bereich der Lendenwirbelsäule auch von einer Ischialgie oder Lumboischialgie, an der Halswirbelsäule von einer Brachiqlgie oder Cervicobrachialgie.

Nach Dauer:

  • Rückenschmerzen akut: < als 6 Wochen
  • Rückenschmerzen subakut: 6 bis 12 Wochen
  • Rückenschmerzen chronisch: > als 12 Wochen

Andere Definition nach Dauer:

  • Rückenschmerzen akut: treten entweder erstmals oder nach mindestens sechsmonatiger Beschwerdefreiheit innerhalb eines Tages auf und halten für höchstens drei Monate an.
  • Rückenschmerzen zeitweilig: halten für höchstens drei Monate an und kehren innerhalb eines Jahres nicht wieder.
  • Rückenschmerzen wiederkehrend: sind mit mehr als einer Episode an weniger als der Hälfte der Tage eines Jahres vorhanden.
  • Rückenschmerzen chronisch: sind mit meist mehr als einer Episode an mehr als der Hälfte der Tage eines Jahres vorhanden.
  • Altertümliche Bezeichnungen wie Hexenschuss, Hexenstich, Lendenübel… deuten auf vorwissenschaftliche Erklärungsmuster hin.

Als Hexenschuss bezeichnet man volkstümlich auch einen plötzlichen, stechenden Schmerz im Rücken, der durch Reizung der sensiblen Innervation der Wirbelsäule ausgelöst wird, d. h. der Nerven, welche die Wirbelsäule selbst versorgen – also nicht durch Kompression der aus der Wirbelsäule austretenden Spinalnerven, die den übrigen Körper versorgen. Es handelt sich um einen häufig akut einsetzenden, zunächst segmental, meist stechenden Kreuzschmerz, der oft mit Lähmungsgefühl, Zwangshaltung, Bewegungssperre, Hartspann, Dornfortsatzdruckschmerz etc. verbunden ist. Nach einem schmerzarmen Intervall ist evtl. der Übergang in eine chronische Form möglich. Die Abgrenzung zu den Nervenwurzelreizungen wie z. B. dem Ischiassyndrom ist nicht immer ohne weiteres möglich. Der Arzt spricht gelegentlich von einer pseudoradikulärem Schmerz, wenn das Schmerzgebiet zwar ausstrahlt, aber nicht mit dem Hautareal eines Spinalnerven übereinstimmt.

Rückenschmerzen, Erläuterungen aus Wikipedia
(https://de.wikipedia.org/wiki/Rückenschmerzen), 12.6.19, 7.50 Uhr

Rückenschmerzen, Ursachen und wie entsteht er?

Rückenschmerzen haben in Deutschland statistisch gesehen zurzeit 27–40 % der Menschen. Etwa 70 % haben die Rückenschmerzen mindestens einmal im Jahr und etwa 80 % klagen mindestens einmal im Leben über Rückenschmerzen. Damit erkranken Deutsche im internationalen Vergleich häufiger an Rückenschmerzen. Vergleiche sind jedoch problematisch. Von den Abschnitten der Wirbelsäule ist die BWS hinsichtlich Rückenschmerzen prozentual am wenigsten und die Lendenwirbelsäule (LWS) am häufigsten von Rückenschmerzen betroffen.

Rückenschmerzen sind nach den Infektionen der Atemorgane die zweithäufigste Ursache für Arztbesuche. Am häufigsten sind Rückenschmerzen in der Altersgruppe der 50- bis 70-Jährigen zu verzeichnen, Kinder sind davon jedoch nicht ausgenommen.

Rückenschmerzen sind Ursache von 15 % aller Arbeitsunfähigkeitstage. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der verschiedenen Erkrankungen der Wirbelsäule mit Rückenschmerzen ist enorm. Bei den meisten Frührenten (18 %) stellen Wirbelsäulenbeschwerden / Rückenschmerzen mehr oder weniger direkt den Anlass zur Berentung dar. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung soll die Methode der Leitmerkmale den Gesundheitsschutz für Arbeitnehmer beim manuellen Heben, Halten, Tragen, Ziehen und Schieben von Lasten messen und sicherstellen. Im Jahr 2010 belief sich der volkswirtschaftliche Schaden aufgrund von chronischen Rückenschmerzen auf rund 17,5 Milliarden Euro.

Rückenschmerzen in weiterem Sinne

Ursachen für Rückenschmerzen, in weiterem Sinne dem kombinierten Fachbereich Unfallchirurgie / Orthopädie zugeordnet, gehen von Wirbelbrüchen über Bandscheibenvorfälle, spinale Enge, Gleitwirbel bis hin zu degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen. Zu Rückenschmerzen führen können auch entzündliche, wie z.B. Morbus Scheuermann, wie er bei mir als junger Erwachsener diagnostiziert wurde. Oder Morbus Bechterew und Erkrankungen der Wirbelkörper mit Tumoren.

Rückenschmerzen unspezifisch: Blockierungen finden hier oft Osteopathen, insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule und der Iliosakralgelenke. Rückenschmerzen und Blockierungen können primär oder sekundär auftreten.

Umfangreiche Auflistung möglicher Ursachen zu Rückenschmerzen findet Ihr im ICD-10.

Bei Rückenschmerzen muss immer an Erkrankungen aus dem Gebiet der inneren Medizin gedacht werden. Atemabhängige Rückenschmerzen können durch eine Rippenfellentzündung, belastungsabhängige Schmerzen durch eine Herzkrankheit und nahrungsabhängige Rückenschmerzen durch ein Geschwür im Darm verursacht sein. Gallenkoliken strahlen oft in die rechte Schulter und gelegentlich in den Rücken aus. Auch der Schmerz einer Pankreatitis kann in den Rücken projiziert werden. Ein akut auftretender starker Schmerz zwischen den Schulterblättern ist ein Leitsymptom der Aortendissektion. Auch ein Herzinfarkt und Lungenembolien können sich in Form eines plötzlichen Rückenschmerzes präsentieren. Bei Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule muss auch an eine Nierenerkrankung gedacht werden. Gürtelrose / Herpes Zoster kann vor dem Auftreten typischer Hautbläschen unklare Schmerzen verursachen. Auch gynäkologische Erkrankungen können Beschwerden in der Lendenwirbelsäulenregion verursachen, ebenso wie eine akute Borreliose meist wandernde Rückenschmerzen auslösen kann.

Wie in allen Bereichen des Rückens können auch psychische Schwierigkeiten eine Rolle bei der Schmerzentstehung spielen: Die Wirbelsäule ist dafür ein wichtiges „Erfolgsorgan“. Formulierungen wie: „Jemand hat eine schwere Last im Leben zu tragen“, „Jemandem hat kein Rückgrat“, „Buckeln im Leben“ sind Hinweise aus der Umgangssprache, die sich auf diesen Zusammenhang beziehen. Rückenschmerzen haben in mindestens 40 Prozent der Fälle keine organischen Ursachen (unterschiedlichen Untersuchungen). Sie sind demnach auf psychische Belastungen zurückzuführen.

  1. Psychosoziale Risikofaktoren können sein:
    1. Überforderungen
    2. Kränkungen
    3. unzureichende Arbeitszufriedenheit
    4. zwanghafte Helfer-Einstellung
    5. masochistischer Altruismus
    6. Selbst-Idealisierung

Schmerzzustände ohne organischen Hintergrund können als Begleiterscheinung einer Depression auftreten.

Rückenschmerzen, Erläuterungen aus Wikipedia
(https://de.wikipedia.org/wiki/Rückenschmerzen), 12.6.19, 7.50 Uhr

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Rückenschmerzen und wie sind die Symptome?

  • Rückenschmerz stechend links
  • Rückenschmerz stechend rechts
  • Rückenschmerz brennend links
  • Rückenschmerz brennend rechts
  • Rückenschmerz ziehend links
  • Rückenschmerz ziehend rechts
  • Rückenschmerz einseitig
  • Rückenschmerz beidseitig
  • Rückenschmerz mittig
  • Rückenschmerz mit Ausstrahlung ins linke Bein
  • Rückenschmerz mit Ausstrahlung ins rechte Bein
  • Rückenschmerz mit Ausstrahlung bis in den Unterschenkel/Fuß links
  • Rückenschmerz mit Ausstrahlung bis in den Unterschenkel/Fuß rechts
  • Rückenschmerz mit Ausstrahlung in den Unterbauch (oft bei Frauen)
  • Rückenschmerz mit Ausstrahlung in den Hoden, bei Männern mit Rückenschmerz
  • Rückenschmerz mit Ausstrahlung in den oberen Rücken (Nierengegend)

Rückenschmerzen und wie ist die Diagnostik?

In der Befragung erfährt der Therapeut die Schmerzcharakteristik (wann treten die Schmerzen auf) ob sie z.B. bewegungsabhängig sind oder nicht. Die Untersuchung soll anatomische Beinlängendifferenzen und hieraus sich ableitende pathologische Veränderungen oder Funktionsdefizite aufdecken. Bei der klinischen Untersuchung können auch verquollene Muskeln oder einen örtlichen Druckschmerz auftreten.

Eine apparative Untersuchung zur Diagnostik ist manchmal notwendig, vor allem bei Lähmungen der Beine und bei Störungen der Blasen- und Mastdarmfunktion. Die Resultate bei bildgebenden Verfahren bei Rückenschmerzen sind aber auch kritisch zu betrachten. Eine Studie aus Kalifornien von M. C. Jensen und anderen mit MRT-Untersuchungen der LWS zeigte bei 52 % der Untersuchten (98 beschwerdefreien Personen) auch eine Vorwölbung der Bandscheiben, bei 27 % einen Bandscheibenvorfall.

Rückenschmerzen in LWS oder HWS, was macht Schulmedizin in diesem Fall?

Vorbeugend gilt ein „rückengerechtes“ Verhalten im Alltag (ADL) als wesentlich. Z.B. beim Heben von Lasten. Geeignete Muskel Übungen und Ausgleichssport können bei Rückenschmerzen unterstützend wirken.

Die Behandlung von Rückenschmerzen richtet sich nach der Ursache der Rückenbeschwerden. Bei der überwiegenden Anzahl von Rückenschmerzepisoden handelt es sich um ein vorübergehendes Ereignis, das nur einer symptomatischen Therapie am Rücken bedarf. Bei einem gutartigen Verlauf von Rückenschmerzen kann durch rasche, zielgerichtete Therapie des Rückens, die Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses vermieden werden. Die Leitlinien der orthopädischen Fachgesellschaft der Deutschen Ärzteschaft betonen, dass bei Rückenschmerzen nur Maßnahmen langfristig nützlich sind, die die aktive Mitarbeit des Rücken-Patienten einbeziehen. Monate- oder jahrelang fortgesetzte Interventionen mit passivierenden Behandlungen fördern chronische Rückenschmerzen.

Eine Metaanalyse von Studien zu nichtoperativen Behandlungsverfahren von Rückenschmerzen  zeigt, dass bei akuten Rückenschmerzen nicht steroidale Entzündungshemmer (NSAR) signifikante Effekte aufwiesen. Bei chronischen Rückenschmerzen halfen vor allem Akupunktur für den Rücken und Verhaltenstherapeutische Maßnahmen. Entspannungsübungen, Osteopathie, Autogenes Training, Massagen am Rücken und  Dehnen verkürzter Muskeln werden ebenfalls bei Rückenschmerzen angewendet. Lokale Spritzen in den Rücken sollen die Muskulatur lockern. Übungen in der Physiotherapie bei Rückenschmerzen, werden von den meisten Patienten als wohltuend erlebt. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis wird von den Versicherern bei Rückenschmerzen jedoch oft als unangemessen bezeichnet. Rückenschmerzen Studien, die deren Nutzen belegen, sind spärlich vorhanden.

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Rückenschmerzen und Akupunktur

Akupunktur zur Behandlung des Rückenschmerzes wird in der Literatur nicht einheitlich gesehen. So zeigte die große deutsche GERAC-Studie zur Akupunktur bei chronischem Kreuzschmerz, dass der Therapieerfolg einer 6-wöchigen Akupunktur etwa 1,7mal so hoch ist wie eine sechsmonatige, leitlinienorientierte Standardtherapie mit Medikamenten und Physiotherapie gegen Rückenschmerzen. Dabei zeigte sich jedoch kein signifikanter Unterschied zwischen chinesischen Akupunkturpunkten und falschen, nicht-chinesischen Akupunkturpunkten. Trotzdem wurde die Akupunktur 2006 von einigen Fachleuten und 2007 auch vom gemeinsamen Bundesausschuss als zusätzliche oder alleinige Therapiemöglichkeit bei chronischen Rückenschmerzen empfohlen.

Auch Entspannungstechniken wie z. B. Jacobson oder Yoga werden immer wieder bei Rückenschmerzen eingesetzt. Rückenschule und Alexandertechnik sollen bei Rückenschmerzen durch Erlernen von körpergerechter Bewegung und deren Anwendung im Alltag wirken.

Wenn konservative Behandlungsoptionen bei chronischen Rückenschmerzen, neuropathischen Rücken- oder Beinschmerzen auf Dauer keinen Erfolg gebracht haben, kann die Neuroregulation gegen Rückenschmerzen zum Einsatz kommen.

Bei Rückenschmerzen werden in der Myoreflextherapie Druckpunkte und Akupunkturpunkte kombiniert. Auch können bei Rückenschmerzen Placebo Medikamente wirksam sein.

Rückenmuskeln, Rückenschmerzen HWS / LWS und wie geht Physiotherapie damit um?

In der Physiotherapie stehen beim Rückenschmerz das Kräftigen der Bauch- und Rückenmuskeln, sowie das Stabilisieren der der Wirbelsäule im Vordergrund. Ich habe immer wieder Menschen in der Praxis, bei den die Übungen gegen Rückenschmerzen nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt haben. Diese Übungen wurden in den letzten 30 Jahren immer funktioneller gestaltet. Trotz aller Bemühungen, sind die Zahlen der Operationen bei Rückenschmerzen, in erschreckende Höhen angestiegen. Auch gibt es flächendeckend in Deutschland immer mehr Rückenschmerz Patienten. Inzwischen trainieren Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die in der Myoreflextherapie ausgebildet sind, weitere Rückenübungen gegen Rückenschmerzen. Teilweise könnt Ihr diese auf meiner Website neue Rückenübungen unter „Seminare“ finden.

https://muskel-gesundheit.de/seminare/kraft-in-dehnung-kid/

https://muskel-gesundheit.de/seminare/spezialtag-schmerzbehandlung/

Rückenschmerzen und wann eine Operation (OP)?

Wegen der hohen Komplikationsrate bei Rückenoperationen, gilt eine strenge Indikationsstellung zu Operationen am Rücken.

Eindeutige Indikationen zur Rücken Operation laut AWMF–Leitlinie sind:

  • Blasen- und Mastdarmlähmung bei ausgedehnten Rückenschmerzen
  •  Cauda-Equina-Syndrom mit akuter Lähmung bei ausgedehntem Bandscheibenvorfall oder einem Wirbelkörperbruch.
  • Zunehmende oder akut aufgetretene schwere Muskelausfälle bei ausgedehntem Bandscheibenvorfall

Eine Rücken Operation kann als letzter Versuch durchgeführt werden, wenn alle nicht-operativen Rücken Verfahren versucht wurden und die Rücken Schmerzen sich trotzdem nicht aushalten lassen.

Im Jahr 2013 hat der Krankenhausreport der AOK belegt, dass sich die Zahl der Rückenoperationen zwischen 2005 und 2010 verdoppelt hat. Bis heute sind die Zahlen weiter deutlich angestiegen. Im ARD lief dazu ein Bericht in „Die Story“: „Operieren und abkassieren“. Kritisches Buch: „Der Betrogene Patient“ (20.3.2017) von Dr. med. Gerd Reuther. Er macht auch Vorschläge, wie es verbessert werden kann.

Rückenschmerzen und was meine ärztlichen Lehrmeister unterrichten

Bei Rückenschmerzen sahen meine Lehrmeister W. Packi aus Freiburg und Dr. med. K. Mosetter aus Konstanz

( https://muskel-gesundheit.de/heilpraktiker-praxis-markus-rachl/markus-mannschaft-team/ )

die Funktion der Muskeln im Vordergrund. Daran richtet sich die Form des Rückens. Die Form folgt immer der Funktion, auch bei Rücken – Patientinnen und Patienten!  Wenn bei Rückenschmerzen der Hüftbeugemuskel (iliopsoas) zu kurz und angespannt ist, dann ist das oft die Ursache für den Rückenschmerz. Folglich geht es in unserer Praxis primär bei Rückenschmerzen darum, diesem Hüftbeuger die zu hohe Ruhespannung zu lösen. Davor stehen noch die Kiefer und Kaumuskeln, da dort der Stress vorbewusst zu Muskelanspannung führt. Danach spannen die Beugemuskeln im Körper an, für Flucht und Kampf. Dies bedeutet aber auch ein verändertes Muskeltraining der Rücken- und Bauchmuskeln.

Rückenschmerzen und welches Behandlungskonzept leitet sich bei uns daraus ab?

Das Behandlungskonzept bei Rückenschmerzen setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen.

  1. Die Behandlung mit Druckpunkten an der Muskulatur. Diese können auch mit Akupunktur Nadeln gestochen werden, um den Rücken zu entlasten. Die Punkte und Kombinationen ergeben sich aus den Meridianbahnen der chinesischen Medizin und den Muskelketten für den Rücken aus der Anatomie. Die Lebensgeschichte des Menschen bestimmen welche Bahnen bei akuten oder chronischen Rückenschmerzen behandelt werden.
  2. Nach den Behandlungen auch am Rücken, stehen Übungen für die Patienten an. Diese Rückenübungen folgen Prinzipien: volle Dehnung des Muskels plus Kraftentwicklung des gleichen Muskels in die Gegenrichtung.
  3. Wir versuchen auf die Ernährung der Patienten und ihrer Rückenspannung einzuwirken. Sie sollen möglichst wenig Kohlenhydrate essen.
  4. Oft lohnt es sich auch, mittels eines Coachings oder einer Psychotherapie, nach der Ursache von Rückenschmerzen zu suchen. Und dann nach möglichen Veränderungsmöglichkeiten der wiederkehrenden Anspannungen zu suchen (Gehirn und Geist, 07/2019, S. 60 ff).

Rückenschmerzen und was kannst Du als schnelle Hilfe tun?

  1. Rückenschmerzen sind oft sehr unangenehm und unerträglich. Da braucht es oft schnelle Hilfe bei Rückenschmerzen, bis sich jemand um Eure Rückenschmerzen kümmern kann.
    1. Rückenschmerzen – Wärme nicht nur in den Rücken, sondern auch auf den zu angespannten Bauchmuskel (Kartoffelwickel gegen Rückenschmerzen).
    2. Manchmal helfen homöopathische Mittel gegen Rückenschmerzen. Vor allem, wenn jemand mit viel Erfahrung bei Rückenschmerzen das passende Mittel für Euch rausfindet.
    3. Rückenschmerzen – Drückt Euch vorne an den Knochen unten am Bauch (Schambein). Das tut etwas weh, senkt aber dann die Spannung auf dem Bauchmuskel, wenn Ihr lange genug an der Stelle bleibt, bis der Bauchmuskel entspannt.
    4. Rückenschmerzen, viel warmes Wasser trinken kann helfen, damit genügend Flüssigkeit in den Körper und die Rücken kommt.

Rückenschmerzen und was leitet sich an Übungen aus funktioneller Sicht daraus ab?

  1. Die Übungen leiten sich aus den Bahnen der muskelketten und der Akupunktur ab.
  2. Am Kiefer Beginnen die Übungen. Da dort der Stress vor-bewusst zu Spannungen führt.
  3. Die Muskeln werden dann in der Länge auf Kraft trainiert. Das heißt zum Beispiel für den Bauchmuskeln im Stehen nach hinten neigen. Diese Bewegung wurde früher wegen Hohlkreuz Man muss allerdings sehr genau zwischen Hohlkreuz und Rückneigeübung unterscheiden.
  4. Es geht nicht darum, besonders dicke oder feste Muskeln am Rücken zu entwickeln. Die Bauch- und Rückenmuskeln müssen sehr flexibel und stark genug sein. Also maximale Beweglichkeit bei guter Kraft für die Rücken.
  5. Die Rückenübungen sollen mehrfach am Tag kurz ausgeführt werden. Lieber mehrmals und kurz ausführen für einen schmerzfreien Rücken.
  6. Die Bauch- und Rückenübungen sollen überall und immer wieder durchgeführt werden. Egal welchen Beruf man ausübt oder welchen Sport / Hobby man treibt.

Rückenschmerzen und wie sind die langfristigen Prognosen?

Rückenschmerzen in LWS oder HWS Prognosen sind günstig, wenn es kein akuter Notfall ist (Blasen- oder Darmlähmung). Wie bereits 1998 an der Universität Wien (Prof. Stacher) gezeigt wurde, können Rücken zurückwandern und aushalten. Dazu benötigt es Bewegung und den „nerv growth factor“. Es gibt auch hier keine Wunder für die Rückenbehandlung, sondern nur das Ergebnis von harter und konsequenter Arbeit für Euren Rücken. Es braucht oft erst mal eine Änderung der Sichtweise bei Rückenschmerzen, damit man überhaupt akzeptieren kann, dass Rückenschmerzen langfristig verschwinden können.

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