Verletzungsrisiko im Leistungs – Sport: Wettkampf gewinnen und keine gesundheitliche Schädigung davontragen – geht das? -Folge #051

Nutzen der Myoreflextherapie und DehnKraft2go®, um das Verletzungsrisiko im Sport zu minimieren

In der letzten Episode hatte Niklas über seinen Traum als Leistungssportler berichtet. Am besten mit geringem Verletzungsrisiko.
Er hat zur Myoreflextherapie nach Dr. Mosetter, Myohydrotherapie nach Markus Rachl und zusätzlich zum Leistungstraining auch zu DehnKraft gefunden, um sein Verletzungsrisiko zu senken. Das kann ihm helfen, die Wettkämpfe zu gewinnen und die Gesundheit trotzdem nicht zu verlieren.

Am letzten Wochenende habe ich nach 20 Jahren meinen alten Kampfsportverein und Freund Michael mal wieder besucht. Davon berichte ich Euch in dieser Episode. Was kann als Kampfsportler mit Eurem Körper passieren? Kann es sein, dass uns Sport langfristig mehr schadet als nützt? Gibt es Möglichkeiten, dies zu ändern und das Verletzungsrisiko zu minimieren?

Auch im Profi – Fußball kommen diese Ideen mehr zum Tragen, um das Verletzungsrisiko zu senken. In diesem Sport lohnt es sich besonders daran zu arbeiten, da es sehr viele Verletzungen und Operationen, sowie Verschleißerscheinungen der Gelenke gibt. Es gibt sehr viele bewegungseingeschränkte und verletzungsanfällige Spieler*innen. Das bedeutet, dass es hier das beste Potential für Verbesserung gibt. Mit Kampfsportlern oder Turnern bzw. Tänzern wäre es schwieriger noch mehr Beweglichkeit zu trainieren.

Als Behandler mit „Leib und Seele“ ist es mir ein Anliegen, Sportler gesund zu halten

Meine Mittel dazu sind: 
  1. Aufwärmen und Wettkampf ausgeglichen gestalten
  2. Behandlungen präventiv und nach Verletzung / bei Schmerzen mit Myoreflextherapie® oder Myohydrotherapie®
  3. Mit KiD Krafttraining in die Länge der Muskulatur, als DehnKraft Training

https://muskel-gesundheit.de/videos/ 

  1. Ernährung für Sportler*innen / Spieler*innen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen (kohlehydratarm)
  2. Aktive Entspannungstechniken für Sportler*innen / Spieler*innen

Training und Wettkampf ausgeglichener gestalten 

Mein Ansatz, um das Training und die sportlichen Wettkämpfe ausgeglichener zu gestalten, ist es, immer einen Ausgleich zu suchen. 

Es geht also nicht nur darum, die Bauch- und Rückenmuskeln zu stärken, um ein stabiles Muskelkorsett für die Wirbelsäule zu bekommen.  Das ist nur die halbe Wahrheit. Es geht darum, die Bauch- und Rückenmuskeln sowohl in die Verkürzung als auch in die Länge zu stärken. Im Alltag zwischendurch, im Training und im Wettkampf. 

Ansonsten ist es nicht verwunderlich, dass viele trainierte Sportler*innen / Spieler*innen Rückenschmerzen kennen oder einen Bandscheibenvorfall entwickeln. Dies ist dann die logische Konsequenz aus einem Training, das auf maximale Kraft in die Verkürzung der Muskeln trainiert, du die Knochen und Gelenke immer auf die gleiche Art und Weise belastet und unter Daueranspannung setzt. 

Auch wenn die einzelnen Übungen für die Muskeln immer moderner und funktioneller werden. Stretching als Gegenmaßnahme reicht nach den aktuellen Studien anscheinend nicht aus, um den gelenkschädigenden Auswirkungen bei Sportler*innen / Spieler*innen etwas langfristig Positives entgegenzusetzen.

Als Kampfsportler und Trainer das Verletzungsrisiko senken

Das Verletzungsrisiko im Sport zu minimieren war auch schon vor 30 Jahren mein Ziel. Vor kurzem habe ich meinem alten Kampsport-Verein einen Besuch abgestattet und mich mit einem alten Trainerkollegen getroffen. Ich trainierte damals Jiu-Jitsu bei der kanadischen Militärpolizei, die in Lahr stationiert war. 

Wenn ich als Schwarzgurt das Training geleitet habe, wurde schon damals vor und nach dem Training das Übungskonzept der DehnKraft eingebaut. Das war für die Sportler*innen natürlich sehr anstrengend, da alle anderen Übungen , wie Liegestütz und Situps, auf die Verkürzung der Muskulatur ausgerichtet waren. Mein Ziel war schon damals, das Verletzungsrisiko zu senken und die Leistungsfähigkeit zu steigern durch Muskeln, die locker und geschmeidig werden. Ebenso trainieren die Greif-, Wurf- und Bewegungsübungen in die Verkürzung der Muskeln. 

Mein alter Kollege bewegt sich heute sehr eingeschränkt aber mit sehr viel Erfahrung. Die Erfahrung kann vieles kompensieren. Auch die Graduierungen in verschiedenen Kampfsportarten sind sehr beeindruckend. Allerdings ist die Gesundheit auf der anderen Seite der Waagschale ruiniert.

Als ich selbst damals einen Nasenbeinbruch im Training davongetragen habe, wusste ich in dem Moment, als es knackte, dass ich damit aufhören muss. Früher gab es schon beim Leistungsturnen, Skifahren, Kampfsport immer wieder massive Verletzungen. Mein Körper wusste, wann es genug ist, bevor es mich gesundheitlich ruiniert.

Das Verletzungsrisiko steigt, da sich die Kraft (Energie) der Muskeln gegen mich richtet

In Brühl, beim Ju-Jutsu Training , kam ein Bandscheibenvorfall im Hals dazu. Was mir sofort klar war, die Verletzungsprophylaxe hatte nicht funktioniert und mein Verstand sagte mir,: „Du wusstest doch, dass Du aufhören solltest.“ Also habe ich dann tatsächlich mit aktivem Training aufgehört und gab dann Kurse zur Selbstverteidigung und Verletzungsrisiko durch Geschmeidigkeit zu vermindern. 

Als ich meinen alten Kampfsportkollegen fragte, wie er mit der schlechten Beweglichkeit denn Tritte zum Kopf ausführt? Seine Antwort war, dass er nur noch maximal an die Hüfte des Gegners oder ans Knie tritt. Bei meiner eigenen Verletzungsprophylaxe und des Trainings auf DehnKraft, sind auch heute noch locker Tritte zum Kopf möglich. 

Als ich vor 30 Jahren die 85 – jährigen Mönche aus dem Kloster in Shaolin und deren Beweglichkeit sah, war ich fasziniert davon. Die Geschmeidigkeit und Kraft, körperlich wie geistig, waren damals für mich als Trainer und Leistungssportler faszinierend. Die Philosophy im asiatischen: die Kraft nach außen zum Gegner bringen, nicht gegen meine eigenen Gelenke. 

Übungen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren und Operationen zu vermeiden.

Er erzählt mir auf meine Nachfrage, dass im Verein die von mir eingeführten Übungen mit DehnKraft nicht weiter ins Training eingebaut und dann vergessen wurden. Das zeigt mir, wie intensiv diese Art des Denkens und Trainierens verinnerlicht werden muss, damit es langfristig zur Verletzungsprophylaxe und Leistungssteigerung beitragen kann. Wenn unsere Trainings im Westen dazu führen, dass sehr viele Leistungssportler*innen und Menschen Operationen brauchen, da die Gelenke massiv geschädigt und degeneriert sind, läuft etwas gehörig schief. Hier richten sich die Kräfte, die die Muskeln entwickeln, anscheinend gegen den eigenen Körper. Sie führen zu degenerativen Abnutzungen der Knorpel, Menisken und Bänder, die mit DehnKraft als Verletzungsprophylaxe vermeidbar wären. 

Wir Menschen leben und sind zum Glück keine Maschinen, die verschleißen. Dass manche Menschen, die mit Fischertechnik aufwachsen, dieses mechanische Denken auf unsere Körper übertragen, dafür kann die Evolution des Menschen nichts. 

Mein Ziel als Trainer und Therapeut im Leistungs-Sport muss also sein, die Sportler*innen so mit Übungen zu trainieren, dass der Körper so beweglich wie möglich bleibt und geschmeidig in Ruhe. Fest und stabil dürfen die Muskeln und Gelenke sein, wenn ihr die Muskeln anspannt, nicht aber dauerhaft. Dann richten sich die Kräfte, die die Muskeln entwickeln, dauerhaft gegen Euch selbst bzw. gegen Eure Gelenke. 

Bei einem Baukran entscheidet nicht die Dicke der Streben allein die Stabilität und mögliche Kraftentwicklung, auch die Länge der Seilzüge entscheidet mit. Dieses Drahtseil kann so dick sein wie möglich, wenn das Seil zu kurz wird, wirken die Kräfte an den Streben zerstörerisch. Am Zahn würde dies einer Karies entsprechen.  Zahn und Gelenk sehen in der Zerstörung ähnlich aus. Am Gelenk entspricht dies einer Arthrose. Karies können wir durch regelmäßiges Zähneputzen verhindern, Arthrose durch regelmäßige DehnKraft-Übungen.

Genauso, wie  an dem beispiel mit dem Kran, werden unsere Gelenke zerstört, wenn die kraftentwickelnden Muskeln zu kurz werden. Egal wie dick  und kräftig Ihr Eure Muskeln trainiert, entscheidend ist hierbei die grundlegende Beweglichkeit. Die Beweglichkeit, die Ihr als Kind hattet, entscheidet und nicht der Vergleich mit der Beweglichkeit der Menschen in Eurem jetzigen Alter. 

Um dies zu erreichen, hat sich das DehnKraft Training bewährt. Viel Kraft bei maximaler Beweglichkeit bis ins hohe Alter. 

Training und Wettkampf ausgeglichener gestallten

Um das Verletzungsrisiko im Sport zu minimieren, habe ich einem Verein meine Unterstützung als ehemaliger Physiotherapeut und heutiger Heilpraktiker zugesagt.

Das Konzept zur Leitungssteigerung und Senkung des Verletzungsrisikos besteht aus mehreren Säulen. Es wird sowohl vom Vereinsvorstand, den Trainern, den Spielern und mir getragen. 

  1. Vortrag, damit alle beteiligten Sportler*innen, Trainer*innen und Verantwortliche den gleichen theoretischen Hintergrund haben
  2. Schädigende Übungen aus der Sicht der DehnKraft erst mal streichen, bis die Spieler geschmeidig sind
  3. Bewusstsein schaffen über Geschmeidigkeit (die Sportler*innen dürfen nicht zu fest sein, bevor der Sport startet) über den Podcast und die Videos zur DehnKraft2go®, damit auch im Alltag oder externen Trainings den einseitigen Bewegungsmustern etwas entgegengesetzt werden kann, was sich positiv auf die Spiele auswirkt
  4. Neues Übungsprogramm mit den Spielern einstudieren fürs Aufwärmtraining und die Spiele
  5. Übergeben der Verantwortung an die Spielführer und als Supervision die Mannschaft weiter betreuen
  6. Behandlungen präventiv, damit die Muskelketten der Sportler*innen / Spieler*innen locker und geschmeidig (nicht schlaff!) werden
  7. Behandlungen bei Verstauchungen, Zerrungen, Prellungen, Muskelschmerzen an Biomechanischen Schaltstellen (oft weit weg von der Schmerzstelle) und Weiterleitung an Kliniken bzw. Ärzte bei Verdacht auf strukturelle Schädigungen der Gelenke und Bänder

Das Motto der Mönche in Shaolin (seit ca. 1500 Jahren): „Das höchste Ziel im Leben ist es die Geschmeidigkeit des Körpers zu erhalten, denn das Harte und Dürre bricht, das Weiche und Biegsame überlebt!“ 

Unsere Angst im Westen bei Sportlern ist eher: die Sportler*innen / Spieler*innen sind zu instabil, die Muskeln sind zu schwach, die Sportler*innen / Spieler*innen sind zu locker. 

Wenn alle mitmachen bei der Idee, schon vor der Verletzung / Gelenkschädigung auf maximale Beweglichkeit bei sehr guter Kraft und maximaler Ausdauerleistung der Sportler*innen zu trainieren, können wir einen neuen Schritt im Sport und Leistungssport in Deutschland schaffen. Dann macht uns der Leistungssport nicht zwangsläufig kaputt, wie ich es als Therapeut, Sportler und Trainer schon sehr oft gehört habe. 

Viel Erfolg und Spaß beim Anhören dieses Themas und herzlichen Dank an Dich, für eine Bewertung oder ein kurzes Feedback. 

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