Myohydrotherapie nach Markus Rachl, was ist diese?

Myohydro®-Therapie findet für z.B. Rückenschmerzen / Schulterschmerz/ Knieschmerz, sowohl an Land als auch im warmen Wasser statt.  Zur Entwicklung der Therapie gegen Schmerz haben im Wasser angewendete Entspannungstechniken beigetragen. Z.B. WATSU (Wassershiatsu), Aquabalancing, WATA (Wassertanz) oder aquatische Wasserarbeit.
Behandelt werden die Menschen an den Ansätzen der Muskulatur oder analog dazu an den Akupunkturpunkten. Verbunden werden die Punkte in jeweils spezifischen Bahnen in den Lebens- und Erfahrungsgeschichten der Patienten und Patientinnen über Muskelketten (Anatomie) bzw. Meridiane (TCM).
Die Behandlung ist mit schmerzhaftem Wahrnehmen der Muskelspannung verbunden. Im Gegensatz zur Behandlung an Land kann im Wasser nicht so stark auf den jeweiligen Punkt gedrückt werden, was die Patienten und Patientinnen als durchweg nicht so schmerzhaft und dadurch angenehmer empfinden. Im Wasser wird an den Punkten eher geschoben statt gedrückt.
Bei der Myohydro®-Therapie liegen die Patienten und Patientinnen idealerweise in warmem Wasser, was zu der ersten Entspannung und dadurch leichteren Behandlung führt. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Neoprenanzügen, um sie gegen Auskühlung zu schützen. Der Anzug schützt zudem im Gegensatz zu anderen Wasserbehandlungen gegen Blicke von Außenstehenden oder den Behandlern.
Ein großer Unterschied bei den Behandlungen liegt in der Gesprächsintensität während der Behandlungen. Während sie an Land noch viel Gelegenheit zum Erzählen haben, wird im Wasser kaum gesprochen, was viele Patienten und Patientinnen als sehr angenehm empfinden. Wenn sie die Schwerelosigkeit und Leichtigkeit im Wasser spüren, sind sie sehr im Fühlen und nicht so viel im Denken.
Eine weitere Besonderheit der Behandlung im Wasser ist, dass die Patienten und Patientinnen dreidimensional bewegt werden können. Das hilft beim Aufspüren tiefliegender und verdrehter Bewegungsmuster, die auf der Behandlungsliege so nicht zu finden sind.
Die Myohydro –Therapie nach Markus Rachl wird nach Möglichkeit ergänzt durch die Begegnung der Patienten und Patientinnen mit freien Delphinen. Hier wird im Gegensatz zu anderen „Delphin-Therapien“ ohne gefangene oder dressierte Tiere gearbeitet. Es werden nur Begegnungen im offenen Meer ohne Anfassen der Tiere durchgeführt, um diese zu schützen und die authentische Neugier der Tiere auf die Menschen, die Gäste in ihrem Revier sind, wirken zu lassen.
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